Panzer IV/J 1:5

Der Panzer IV ist ein Panzer der lange Zeit im Einsatz war und somit das Arbeitstier der Wehrmacht. Es gab ihn in vielen Entwicklungsstufen und Abarten. Ich wählte für meinen neuen Panzer IV die letzte, also "J" Ausführung. Das Modell sollte schnellstmöglich in gleichbleibender Qualität Reproduzierbar sein.

Also entschied ich mich ihn komplett in CAD Zeichnen zu lassen und weitestgehend als Lasersatz herzustellen. 

Das Modell soll für den robusten Einsatz im Gelände taugen. Die Blechstärke wählte ich mit 2,5 mm. Für die Unterwanne ist das absolute Schmerzgrenze für die Stabilität aber in Verbindung mit den Knotenblechen, den Einbauten und der Oberwanne ist der Panzer sehr stabil

Das gesamte Fahrwerk incl. der Stützrollen ist ausreichend mit Kugellagern ausgerüstet.

Auf die Laufrollen werden Gummibandagen aufgegossen. Die Fahrwerkskonsolen sind Alugusskörper die ganau wie beim Original an die Wanne geschraubt wurden. Die Auslegung der Blattfeder  war mit einigen Versuchen behaftet.

Der Turm lagert mit einem Aluminium Drehkranz auf der Oberwanne. Die gesamte Karosse ist mit einigen Details ausgestattet um dem Modell die Charakteristik des P IV zu geben, aber nicht bis auf die letzte Schraube.

Alle Scharniere sollten so Original als möglich dargestellt werden. Somit wurden sie gezeichnet, 3D gedruckt und anschließend in Zinn abgegossen. Auch die Sehschlitze und die Nahverteidugungsluken entstanden auf diesem Wege.

Für den Antrieb sorgen 2x 500W Motoren, mit denen der Panzer absolut Übermotorisiert ist. Dies kann ich sagen, da mein alter P IV diese Motore auch drinn hate und ich bis zu 4Tonnen schwere Autos damit geschleppt habe. Muß ja nicht sein! ;-)

Als Akkus sind hier 2x 12v/32Ah verbaut. Es passen aber auch 60Ah Autobatterien rein.

Für die Elektronik sorgt ein separater 12V/12Ah Akku.

Die Hauptwaffe ist eine Kombination aus Alu Drehteilen und Poly Frässteielen. Die Mündungsbremse ist sehr Anspruchsvoll in der Herstellung.

Extra für den Bren habe ich diese Getriebeeinheit entwickelt. Die Übersetzung ist leicht einzustellen und mit dem Schaltgetriebe gibt es einen Gelände und einen Straßengang. Die Rutschkupplung ist absichtlich mit verbaut worden. Damit kann bei Überlastung oder Blockierung des Fahrwerks, Zerstörungen vorgebeugt werden.

Diese Getriebeeinheit ist für Modelle bis ca 40kg in den verschiedensten Maßstäben einsetzbar.

Die Getriebeeinheit paßt gerade so in die Wanne des Fahrzeuges. Die Vorgelegewelle ist komplett Kugelgelagert.

Die vielen Nieten nachzubilden war eine Fleißarbeit. Die zu öffnenden Sehschlitze sind mit M 1,2mm Schrauben montiert. Das Armaturenbrett ist ein 3D Druckteil, in dem 2LEDs als Kontrolleuchten verbaut worden sind.

Für den Vortrieb sorgt hier ein 7,2V Akku. Für mehr ist hier leider kein Platz gewesen. Er ist Mittig im Fahrzeug verbaut worden, damit ist das Gewicht optimal verteilt. 2Fahrregler, ein paar Sicherungen und das Soundmodul benötigen auch ihren Platz. 

In der Kiste an der Rückwand des Bren, sind die notwendigen Schalter, LEDs und die Ladebuchsen verbaut. der Deckel wird von 2 Magneten verschlossen gehalten.

Als 3. Etage bekam der Lautsprecher seinen Platz. Somit ist der Bren in seinem Inneren voll ausgelastet.

Da der Bren eine Nachkriegsversion sein sollte bekam er eine Lackierung in oliv. Er war der erste Transportpanzer der Bundeswehr. Somit bekam er auch die 2 Scheinwerfer.

Das Fahrwerk des Modells zeigt die gleichen Fahreigenschaften wie das Original. Die Laufrollen sind mit je 2 Kugellagern ausgestattet. Selbst im Gelände kommt der Bren gut vorann.

Für die Plane wurde ein Gestell aus 1,5mm Schweißdrath zusammen gelötet. Für den Stoff mußte ein Baumwoll T-Shirt her halten. Dieses habe ich auf ein Holz gespannt und mehrere male mit Farbe eingesprüht. 

Jetzt hat der Bren satte 23kg und es macht einfach Spaß ihn im Gelände zu bewegen.